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Kunstdenkmäler im Kreis Worms
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Kunstdenkmäler im Kreis Worms ab 20 € als Taschenbuch: . Aus dem Bereich: Bücher, Kunst & Musik,

Anbieter: hugendubel
Stand: 03.06.2020
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Rhein-Pfalz-Kreis im Herzen der Metropolregion ...
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Erscheinungsdatum: 23.09.2016, Einband: Gefalzt, Titelzusatz: Rad-, Wander- und Freizeitkarte 1:40 000, Freizeit erleben zwischen Pfälzerwald und Odenwald mit allen Radwegen und den Hauptwanderwegen, Auflage: 7/2016, Verlag: Pietruska Verlag & Geo-Datenbanken GmbH, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Erholung // Freizeit // Heidelberg // Karte // Kurpfalz-Route // Landkarte // Ludwigshafen // Mannheim // Metropolregion Rhein-Neckar // Neckarweg // Odenwald // Pfalz // Radfahren // Radrouten // Rettungspunkte // Rhein // Rhein-Pfalz-Kreis // Sehenswürdigkeiten // Sehenswürdigkeiten Rhein-Neckar // Speyer // Top-Stern-Karte // Tourismus // Wandern // Wanderwege // Worms, Produktform: Karte, gefaltet, Format: 1 x 24.2 x 11.6 cm, Gewicht: 122 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 03.06.2020
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Der Bordesholmer Altar (1521) und die anderen W...
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1521 (in diesem Jahr stand Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms) wurde der wohl größte Schnitzaltar Norddeutschlands für die Augustiner Chorherren-Stiftskirche in Bordesholm (Kreis Rendsburg) fertiggestellt bis auf die Bemalung der Flügel-Außenseiten (die nie erfolgte). Die Arbeiten könnten um 1515 begonnen haben, zwei Jahre vor Luthers "Thesen-Anschlag" an der Schlosskirche zu Wittenberg. Heute steht der Altar, wie seit 1666, im Dom zu Schleswig, wo der Stifter sein Grab hat.Als Stifter gilt der (in der Bordesholmer Stiftsschule erzogene) Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf ( 1471, ab 1523/24 als Friedrich I. König von Dänemark / und Norwegen, 1533), beraten von seinem Kanzler Gottschalk von Ahlefeldt, dem in Bologna ausgebildeten Theologen und ab 1507 auch Bischof von Schleswig.Dabei sollten die meisten der etwa 400 Figuren des 12,6 Meter hohen Schnitzwerks bis auf wenige Festtage (zumindest den Laien-Besuchern der Kirche) hinter Klappen verborgen bleiben, nämlich die Passions-Szenen bis zum "Pfingstwunder" und Maria als "Himmelskönigin". Stets sichtbar waren der "Sündenfall" und die "Wiederkunft Christi", hier aber ohne das übliche Droh-Potential, dafür Adam und Eva gleich doppelt mit vier renaissancehaft schönen Figuren. Das Programm ist Gegenstand vieler Diskussionen.Dieses Buch beschreibt nicht nur die etwa 30 Szenen dieses Hauptwerks der Husumer Werkstatt von Meister Hans Brüggemann, sondern auch die anderen "Brüggemann"-Werke. Das Buch weist ferner auf die wichtigsten Arbeiten ihrer Nachfolger hin, von denen etliche in Dänemark und Schweden erhalten sind.Das erste "Blaue Buch" über den Bordesholmer Altar hat 1983 Dr. Horst Appuhn herausgegeben und 1987 überarbeitet. Für die vorliegende Ausgabe konnte Dr. Jan Friedrich Richter (Berlin) als Autor gewonnen werden, der 2011 ein kapitales Werk über Hans Brüggemann vorgelegt und zu ihm immer wieder publiziert hat. Mit Richter löst einer der besten "Brüggemann"-Kenner den Text von Appuhn ab. Gleichzeitig wird auf einige der 1987 von Appuhn behandelten Themen aus dem kulturgeschichtlichen Umfeld des Altars in den Bild-Beischriften dieser Ausgabe hingewiesen.Von den 100 Bildern dieser Ausgabe stammen knapp 30 Farbaufnahmen von Alexander Voss (Altenholz bei Kiel) aus dem Jahr 2008, als der Altar frisch gereinigt worden war, während über 20 Schwarzweiß-Aufnahmen zu der 1953 von Appuhn aufgenommenen Brüggemann-Serie gehören.So entstand eine anregende Mischung von "alten" und "neuen" Bildern sowie von aktuellen Fakten und teils kontroversen Meinungen, wobei auch alte Legenden referiert, aber als solche identifiziert werden.Der bald 500 Jahre alte "Kreuzigungs-Altar" erscheint in diesem Buch als ein Appell an die Kraft der Menschen-Freundlichkeit. Selbst das "Jüngste Gericht" droht hier nicht (etwa mit Höllendrachen oder dem Zug der Verdammten), eher lädt es ein zu feiern: die Menschlichkeit sogar der gebrochenen und getriebenen Gestalten, und "unterm Strich",in den Predellen-Szenen, die Gemeinschaft freundlich-aufgeschlossener Menschen, die das Mahl teilen.

Anbieter: buecher
Stand: 03.06.2020
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Der Bordesholmer Altar (1521) und die anderen W...
7,20 € *
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1521 (in diesem Jahr stand Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms) wurde der wohl größte Schnitzaltar Norddeutschlands für die Augustiner Chorherren-Stiftskirche in Bordesholm (Kreis Rendsburg) fertiggestellt bis auf die Bemalung der Flügel-Außenseiten (die nie erfolgte). Die Arbeiten könnten um 1515 begonnen haben, zwei Jahre vor Luthers "Thesen-Anschlag" an der Schlosskirche zu Wittenberg. Heute steht der Altar, wie seit 1666, im Dom zu Schleswig, wo der Stifter sein Grab hat.Als Stifter gilt der (in der Bordesholmer Stiftsschule erzogene) Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf ( 1471, ab 1523/24 als Friedrich I. König von Dänemark / und Norwegen, 1533), beraten von seinem Kanzler Gottschalk von Ahlefeldt, dem in Bologna ausgebildeten Theologen und ab 1507 auch Bischof von Schleswig.Dabei sollten die meisten der etwa 400 Figuren des 12,6 Meter hohen Schnitzwerks bis auf wenige Festtage (zumindest den Laien-Besuchern der Kirche) hinter Klappen verborgen bleiben, nämlich die Passions-Szenen bis zum "Pfingstwunder" und Maria als "Himmelskönigin". Stets sichtbar waren der "Sündenfall" und die "Wiederkunft Christi", hier aber ohne das übliche Droh-Potential, dafür Adam und Eva gleich doppelt mit vier renaissancehaft schönen Figuren. Das Programm ist Gegenstand vieler Diskussionen.Dieses Buch beschreibt nicht nur die etwa 30 Szenen dieses Hauptwerks der Husumer Werkstatt von Meister Hans Brüggemann, sondern auch die anderen "Brüggemann"-Werke. Das Buch weist ferner auf die wichtigsten Arbeiten ihrer Nachfolger hin, von denen etliche in Dänemark und Schweden erhalten sind.Das erste "Blaue Buch" über den Bordesholmer Altar hat 1983 Dr. Horst Appuhn herausgegeben und 1987 überarbeitet. Für die vorliegende Ausgabe konnte Dr. Jan Friedrich Richter (Berlin) als Autor gewonnen werden, der 2011 ein kapitales Werk über Hans Brüggemann vorgelegt und zu ihm immer wieder publiziert hat. Mit Richter löst einer der besten "Brüggemann"-Kenner den Text von Appuhn ab. Gleichzeitig wird auf einige der 1987 von Appuhn behandelten Themen aus dem kulturgeschichtlichen Umfeld des Altars in den Bild-Beischriften dieser Ausgabe hingewiesen.Von den 100 Bildern dieser Ausgabe stammen knapp 30 Farbaufnahmen von Alexander Voss (Altenholz bei Kiel) aus dem Jahr 2008, als der Altar frisch gereinigt worden war, während über 20 Schwarzweiß-Aufnahmen zu der 1953 von Appuhn aufgenommenen Brüggemann-Serie gehören.So entstand eine anregende Mischung von "alten" und "neuen" Bildern sowie von aktuellen Fakten und teils kontroversen Meinungen, wobei auch alte Legenden referiert, aber als solche identifiziert werden.Der bald 500 Jahre alte "Kreuzigungs-Altar" erscheint in diesem Buch als ein Appell an die Kraft der Menschen-Freundlichkeit. Selbst das "Jüngste Gericht" droht hier nicht (etwa mit Höllendrachen oder dem Zug der Verdammten), eher lädt es ein zu feiern: die Menschlichkeit sogar der gebrochenen und getriebenen Gestalten, und "unterm Strich",in den Predellen-Szenen, die Gemeinschaft freundlich-aufgeschlossener Menschen, die das Mahl teilen.

Anbieter: buecher
Stand: 03.06.2020
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Kunstdenkmäler im Kreis Worms
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Bücher zählen bis heute zu den wichtigsten kulturellen Errungenschaften der Menschheit. Ihre Erfindung war mit der Einführung des Buchdrucks ähnlich bedeutsam wie des Internets: Erstmals wurde eine massenweise Weitergabe von Informationen möglich. Bildung, Wissenschaft, Forschung, aber auch die Unterhaltung wurde auf neuartige, technisch wie inhaltlich revolutionäre Basis gestellt. Bücher verändern die Gesellschaft bei heute.Die technischen Möglichkeiten des Massen-Buchdrucks führten zu einem radikalen Zuwachs an Titeln im 18. Und 19 Jahrhundert. Dennoch waren die Rahmenbedingungen immer noch ganz andere als heute: Wer damals ein Buch schrieb, verfasste oftmals ein Lebenswerk. Dies spiegelt sich in der hohen Qualität alter Bücher wider.Leider altern Bücher. Papier ist nicht für die Ewigkeit gemacht. Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das zu Buch gebrachte Wissen der Menschheit zu konservieren und alte Bücher in möglichst hoher Qualität zu niedrigen Preisen verfügbar zu machen.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.06.2020
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Worms - Spaziergang durch 2000 Jahre Geschichte...
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Es mag sein, daß Worms vor allem mit den Nibelungen verbunden wird. Aber diese Stadt hat mehr zu bieten. So gehört Worms in den Kreis der Lutherstädte und die tausendjährigen Zeugen des deutschen und europäischen Judentums suchen ihresgleichen. Worms ist auf alle Fälle einen Besuch wert.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.06.2020
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Der Bordesholmer Altar (1521) und die anderen W...
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1521 (in diesem Jahr stand Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms) wurde der wohl größte Schnitzaltar Norddeutschlands für die Augustiner Chorherren-Stiftskirche in Bordesholm (Kreis Rendsburg) fertiggestellt bis auf die Bemalung der Flügel-Außenseiten (die nie erfolgte). Die Arbeiten könnten um 1515 begonnen haben, zwei Jahre vor Luthers "Thesen-Anschlag" an der Schlosskirche zu Wittenberg. Heute steht der Altar, wie seit 1666, im Dom zu Schleswig, wo der Stifter sein Grab hat.Als Stifter gilt der (in der Bordesholmer Stiftsschule erzogene) Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf ( 1471, ab 1523/24 als Friedrich I. König von Dänemark / und Norwegen, 1533), beraten von seinem Kanzler Gottschalk von Ahlefeldt, dem in Bologna ausgebildeten Theologen und ab 1507 auch Bischof von Schleswig.Dabei sollten die meisten der etwa 400 Figuren des 12,6 Meter hohen Schnitzwerks bis auf wenige Festtage (zumindest den Laien-Besuchern der Kirche) hinter Klappen verborgen bleiben, nämlich die Passions-Szenen bis zum "Pfingstwunder" und Maria als "Himmelskönigin". Stets sichtbar waren der "Sündenfall" und die "Wiederkunft Christi", hier aber ohne das übliche Droh-Potential, dafür Adam und Eva gleich doppelt mit vier renaissancehaft schönen Figuren. Das Programm ist Gegenstand vieler Diskussionen.Dieses Buch beschreibt nicht nur die etwa 30 Szenen dieses Hauptwerks der Husumer Werkstatt von Meister Hans Brüggemann, sondern auch die anderen "Brüggemann"-Werke. Das Buch weist ferner auf die wichtigsten Arbeiten ihrer Nachfolger hin, von denen etliche in Dänemark und Schweden erhalten sind.Das erste "Blaue Buch" über den Bordesholmer Altar hat 1983 Dr. Horst Appuhn herausgegeben und 1987 überarbeitet. Für die vorliegende Ausgabe konnte Dr. Jan Friedrich Richter (Berlin) als Autor gewonnen werden, der 2011 ein kapitales Werk über Hans Brüggemann vorgelegt und zu ihm immer wieder publiziert hat. Mit Richter löst einer der besten "Brüggemann"-Kenner den Text von Appuhn ab. Gleichzeitig wird auf einige der 1987 von Appuhn behandelten Themen aus dem kulturgeschichtlichen Umfeld des Altars in den Bild-Beischriften dieser Ausgabe hingewiesen.Von den 100 Bildern dieser Ausgabe stammen knapp 30 Farbaufnahmen von Alexander Voss (Altenholz bei Kiel) aus dem Jahr 2008, als der Altar frisch gereinigt worden war, während über 20 Schwarzweiß-Aufnahmen zu der 1953 von Appuhn aufgenommenen Brüggemann-Serie gehören.So entstand eine anregende Mischung von "alten" und "neuen" Bildern sowie von aktuellen Fakten und teils kontroversen Meinungen, wobei auch alte Legenden referiert, aber als solche identifiziert werden.Der bald 500 Jahre alte "Kreuzigungs-Altar" erscheint in diesem Buch als ein Appell an die Kraft der Menschen-Freundlichkeit. Selbst das "Jüngste Gericht" droht hier nicht (etwa mit Höllendrachen oder dem Zug der Verdammten), eher lädt es ein zu feiern: die Menschlichkeit sogar der gebrochenen und getriebenen Gestalten, und "unterm Strich", in den Predellen-Szenen, die Gemeinschaft freundlich-aufgeschlossener Menschen, die das Mahl teilen.

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Stand: 03.06.2020
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Luther - Der junge Reformator - Band 96e sw in ...
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Dieser Band enthält die Neuauflage eines Klassikers der Luther-Forschung. 1925 erschien dieses Buch im Flamberg-Verlag, Zürich, 1952 bei Koehler & Amelang in Leipzig. Seine Texte bieten einen hervorragenden Einblick in Martin Luthers Leben, seine Entwicklung und sein Wirken. - Von seiner akademischen Lehrtätigkeit, die Boehmer von Leipzig, wo er sich 1898 habilitierte, über Bonn (1903) und Marburg (1912) wieder nach Leipzig (1915) zurückführte, wirkte begreiflicherweise die an der Heimatuniversität am tiefsten und nachhaltigsten. Wie viele seiner Hörer haben später Einzelheiten und Eindrücke aus seinen Vorlesungen erzählt, als hätten sie sie gestern aufgenommen. Ungewöhnlich groß war darunter der Kreis von Studenten nichttheologischer Fakultäten, die manchmal semesterlang Boehmers Kirchengeschichte hörten, gefesselt durch die erdrückende Fülle seines Wissens, den Mut zum eigenen, oft scharfen Urteil und das in andringendem Ernst und drastischem Witz sich bekundende Temperament. - In diesem zweiten Teil der Neuauflage wird der Weg des Reformators Martin Luther von der Heidelberger Disputation, über die Leipziger Disputation bis zu seinem Auftritt vor dem jungen Kaiser Karl auf dem Reichstag zu Worms 1519 detailliert geschildert. - Da kein Copyright mehr besteht und es dieses Buch nur noch antiquarisch gibt, lege ich es - wegen des Umfanges der Texte in zwei Teilen - neu auf. -Aus Rezensionen: Ich bin immer wieder begeistert von der "Gelben Buchreihe". Die Bände reißen einen einfach mit. Inzwischen habe ich ca. 20 Bände erworben und freue mich immer wieder, wenn ein neues Buch erscheint.Oder: Sämtliche von Jürgen Ruszkowski aus Hamburg herausgegebene Bücher sind absolute Highlights. Dieser Band macht da keine Ausnahme. Sehr interessante und abwechslungsreiche Themen aus verschiedenen Zeitepochen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt haben! Man kann nur staunen, was der Mann in seinem Ruhestand schon veröffentlicht hat. Alle Achtung!

Anbieter: Dodax
Stand: 03.06.2020
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Brunhild - eine Schlüsselfigur im Nibelungenlied
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar: Das Nibelungenlied, Sprache: Deutsch, Abstract: Brunhild gehört neben Gunther, Siegfried, Kriemhild und Hagen nicht nur zum Kreis der fünf wichtigsten Figuren im Nibelungenlied. Nein, sie steht auch an der Herrschaftsspitze einer matriarchalischen Gesellschaft. Obwohl ihr Auftritt gemessen an der Länge des Nibelungenliedes eher kurz ist, hält diese ungewöhnliche Figur mehr als genug Untersuchungsstoff bereit: sie ist eine mit übermenschlichen Kräften ausgestattete Walküre genauso wie Betrugsopfer, liebende Ehefrau, gekränkte Eitelkeit und erfolgreiche Intrigantin. Die vorliegende Arbeit wird sie in ihrem vielseitigen Rollen genau unter die Lupe nehmen. Dabei sind sowohl literarische Normen des Mittelalters als auch die rekonstruierte damalige Realität als Bezugrahmen mit in die Analyse eingewebt. Die erste Frage, die sich beim Herantasten an Brunhild stellt ist, ob diese ungewöhnliche Figur ausschliesslich der Phantasie des Dichters entsprungen ist oder ob sie einer Königin nachempfunden ist, die tatsächlich existierte. Um diese Frage beantworten zu können, haben Forscher tief gegraben und ein mögliches historisches Vorbild zu Tage gefördert, dessen angeblicher Lebensweg fast ebenso effektvoll und schauderhaft tragisch ist, wie der ihrer literarischen Erbin. Nachdem ihr vermeintliches historisches Modell hinreichend abgeklopft ist, zentriert sich die Betrachtung ganz auf sie. Da es sich bei Brunhild durch ihre Stärke und ihr Kraft erprobendes Auswahlverfahren unzweifelhaft um eine mit männlichen Merkmalen versehene Frau handelt, wird der ihre Konstruktion verhandelnde Themenkomplex durch die für die Untersuchung notwendige Theorie über das Ideal der ¿männlichen Frau¿ eingeleitet. Im Nibelungenlied kommt Brunhild streng genommen nur in zwei Räumen vor. Einmal als souveräne Herrscherin in Island und einmal als domestizierte Ehefrau in Worms. Daher scheint es nur folgerichtig, dass der nächste Schwerpunkt auf ihr Ehekonzept gelegt ist. Wie verlief die Minne und wie sah die Ehe zwischen Adligen üblicherweise aus? Fügt sich Brunhilds Ehe darin ein? Bei der Analyse hat sich neben dem Nutzen schnell die Gefahr der geschlossenen Bündnisse herausgestellt, woraufhin dieser Beobachtung extra Analyseraum geschaffen wurde. Durch die allgemeine Strategie, vom Generellem zum Speziellen thematisch immer weiter zu verdichten, gipfelt die Arbeit anschliessend im Dreh- und Angelpunkt des Nibelungenliedes: dem Werbungsbetrug.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.06.2020
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